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Die Mauer

Als ich klein war, lebte ich an der Mauer. Allen Kindern wurde damals die gleiche Geschichte erzählt: Marox und seine Herde schwarzer Trolle wohnten im Land Mosak, hinter der Mauer. Die Trolle waren klein, schnell und sie würden jede Gelegenheit nutzen, hinter die Mauer zu gelangen. Deswegen war die Mauer 33 Meter hoch und fünf Meter dick. Die Häuser, die nah an sie heran gebaut waren, waren niedriger als die übrigen Häuser. Niemand konnte auf die andere Seite sehen.Wer dem Marox jemals in die Augen schauten sollte, könnte ihm keinen Wunsch abschlagen. Er würde sich in sein Gehirn einnisten, wie ein Parasit, ihm alle Freude am Leben nehmen und ihn dazu verführen, die Mauer zu zerstören. Dann würden er und seine Trolle uns überrennen und auffressen. Durch das offene Fenster drang der Lärm der Wetterjäger, die aufstiegen um den Tornado zu bekämpfen, der sich gerade an Ostküste bildete. Mein Vater war einer der Piloten. Als ich dreizehn war, bekam er die Stelle und wir zogen weg von d...

Pixel

Gepriesen seist du hohe Auflösung. Während ich nach deiner Anweisungen Kunde Pixelberge verschiebe, hinter deren Erhebung der Nichtsnutz Sinn für immer verschwindet. Gepriesen seist du Internet für deine Toleranz, mit der du die Vielfalt der im “Kreativen Prozess” verwahrlosten Pixel widerspruchslos in dich aufnimmst.

Dämon

Und im Krieg traf er Dämonen. Dunkler und böser als er es sich hätte jemals vorstellen können. Sie aßen von den Toten, sie aßen von dem Feuer und sie aßen von den Seelen der Menschen. Und er wusste, dass es Dämonen waren. Er sah, dass sie scheußlich und grausam waren. Und er sah, das sie keine Angst hatten. Er aber hatte Angst und er wollte nicht sterben. Um ihn tobte der Wahnsinn, das Grauen des Krieges und der Dämon lachte und schmatzte so, das es ihm bald gefiel. Und als ein Anderer kam er aus dem Krieg in die ausgebombte Stadt. Sein Gesicht war zu einer hässlichen Fratze geworden und seine Augen waren Eis und Feuer zugleich aber tot, tot, tot. Und er nahm sich eine Frau und er zeugte sich Kinder und er baute sich ein Imperium aus Firmen. Und die Menschen schauten zu ihm auf, sie bewunderten ihn und sagten, dass ist ein Mensch, der hat es geschafft. Doch längst war er kein Mensch mehr, denn er hasste die Menschen und ...

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Mars drohend rot über der Erde. Die glüht, gefangen in der lebenswichtigen Atmosphäre. Alle fliehen ans Wasser. Manche über das Wasser. Wasser kann Leben und Tod bedeuten. Ein Boot bedeutet überleben. Blutmond ohne Weltuntergang. Social Media Spektakel. Der Mieterverein rät zum Ignorieren. Und man schämt und freut sich, dass man ja eigentlich noch günstig hier wohnt. Tom Cruise löst zielsicher die unmögliche Mission. Warum kann ich das nicht? In meinem Traum hab ich einen Film gedreht, dessen Autor ich nicht war. Oder bin ich Autor meines Traumes?

Zeit

In den Grenzen des Körpers Der unendliche Geist In endlicher Zeit

An uns

Es fühlt sich deswegen wie Stillstand und unendliche Beschleunigung an, da Veränderungen nur noch im Rahmen des Vorhandenen stattfinden. Diese Veränderungen passiert aber rasant schnell. So schnell, dass wir nicht merken, dass nichts passiert. Wie ein Lego Bausatz, der immer wieder mit den gleichen Steinen, das gleiche baut. Immer wieder verlieren wir den Blick auf das Ganze und sehen nur Teile. Wenn alles fertig ist, stauen wir über das Ergebnis und sofort fängt alles wieder von vorn an. Veränderung beginnt mit Stillstand. Mit innehalten. Mit der Analyse der Bausteine und führt  vielleicht zu der Erkenntnis, dass die Anleitung nichts taugt, sich aus den Steinen nichts Neues bauen lässt und wir vor dem Nichts stehen. Vor der Möglichkeit, die Welt neu zu erschaffen.

High Five

Auf der Rakete in die Zukunft Automatik, Tempomat an - Richtung unbekannt Westcoast Synthesizer Sound aus den Turbinen Hinter mir Rassen, Grenzen, Klassen Ins Unbenannte High Five mit den Aliens High Five mit mir