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Posts mit dem Label "Gedanken" werden angezeigt.

Schlimmer

Im Meer schwimmen die Leichen. Tod von dem keine Waffenindustrie profitiert. Mein Kopf auf dem Daunenkissen. Mein Fuß im luftgepolsterten Schuh. Was ist der Unterschied zwischen Depression und Leben? Gegen den Fallout unseres Kollonialismus tragen wir die Schutzmäntel in Schwarz Rot Gold. Die Schuld landet auf gut gepolsterten Schultern. Die Rolle des Protagonisten ist uns abhanden gekommen, wie der Glaube an das Gute. Gegen die Menschlichkeit reißen die Zacken der Sterne Europas Löcher in Haut und Knochen. Am Ende ist alles nur: Verteidigung der leeren Hülle Konsum. Weiter geht es schlimmer.

Das Handy und die Gleichheit des Konsums.

Mama ich werd Influencer. Ich habe es satt Follower zu sein. Mein Handy kann alles was die großen Handys können, obwohl es das Light Model des Spitzenmodels der Billigmarke der Premiummarke ist.  Ich kenn mich aus mit Technik. Ich habe alle Reviews gesehen und das neue #Piöng# schon hundert Mal ausgepackt. Schlichte Verpackung. Reduziert. Bauhaus. Aufs Wesentliche reduziert. Es kommt darauf an, was drin ist. Mama, aber lieber noch abwarten. Das neue Modell wurde schon angekündigt. Das kann dann auch #Klong#. Eine Revolution, sagt man. Ach Mama, ich werde glücklich sein, wenn ich all das in meinem Handy habe und es dir schenken kann. Dann wirst auch du glücklich sein. Wenn wir alles haben. Die ganze Welt. Mein erstes Video Mama, mache ich über mich. Und wir freuen uns, wenn die Dinge aus dem Internet zu uns kommen und real werden. Wir werden zu Zauberern. Aber viel wichtiger, wir sind ein Teil vom Ganzen. Denn wir konsumieren den Konsum über Medien. Medien die für alle sind. Wi...

Pixel

Gepriesen seist du hohe Auflösung. Während ich nach deiner Anweisungen Kunde Pixelberge verschiebe, hinter deren Erhebung der Nichtsnutz Sinn für immer verschwindet. Gepriesen seist du Internet für deine Toleranz, mit der du die Vielfalt der im “Kreativen Prozess” verwahrlosten Pixel widerspruchslos in dich aufnimmst.

Dämon

Und im Krieg traf er Dämonen. Dunkler und böser als er es sich hätte jemals vorstellen können. Sie aßen von den Toten, sie aßen von dem Feuer und sie aßen von den Seelen der Menschen. Und er wusste, dass es Dämonen waren. Er sah, dass sie scheußlich und grausam waren. Und er sah, das sie keine Angst hatten. Er aber hatte Angst und er wollte nicht sterben. Um ihn tobte der Wahnsinn, das Grauen des Krieges und der Dämon lachte und schmatzte so, das es ihm bald gefiel. Und als ein Anderer kam er aus dem Krieg in die ausgebombte Stadt. Sein Gesicht war zu einer hässlichen Fratze geworden und seine Augen waren Eis und Feuer zugleich aber tot, tot, tot. Und er nahm sich eine Frau und er zeugte sich Kinder und er baute sich ein Imperium aus Firmen. Und die Menschen schauten zu ihm auf, sie bewunderten ihn und sagten, dass ist ein Mensch, der hat es geschafft. Doch längst war er kein Mensch mehr, denn er hasste die Menschen und ...

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Mars drohend rot über der Erde. Die glüht, gefangen in der lebenswichtigen Atmosphäre. Alle fliehen ans Wasser. Manche über das Wasser. Wasser kann Leben und Tod bedeuten. Ein Boot bedeutet überleben. Blutmond ohne Weltuntergang. Social Media Spektakel. Der Mieterverein rät zum Ignorieren. Und man schämt und freut sich, dass man ja eigentlich noch günstig hier wohnt. Tom Cruise löst zielsicher die unmögliche Mission. Warum kann ich das nicht? In meinem Traum hab ich einen Film gedreht, dessen Autor ich nicht war. Oder bin ich Autor meines Traumes?

Zeit

In den Grenzen des Körpers Der unendliche Geist In endlicher Zeit

Wenig Mensch

Man weiß zu wenig über die Menschen die man kennt Man weiß zu wenig über die Menschen die man nicht kennt Man schaut sich um in sich selbst Mal ist da ein unaufgeräumter Schrank Mal ist da die ganze Welt Mal ist da nichts Doch immer ist da nur ich Und das reicht nicht Ich weiß sehr viel über mich Aber zu wenig über die Menschen die ich kenne, über die Menschen die ich nicht kenne